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BREYER liefert Kalanderanlage für die Lithium-Ionen Batterieherstellung

Ende September 2014 wurde am Batterieforschungszentrum in Ulm eine neue Forschungsplattform eingeweiht. Am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung ZSW in Ulm werden künftig deutsche Industrieunternehmen Zellen für automobile und stationäre Energiespeicherzellen entwickeln.

Die besten Batterien für Elektroautos sollen künftig aus Deutschland kommen, so das ZSW. Ab Januar 2015 starten in der Ulmer Forschungsplattform BASF, BMW, Daimler, Elring Klinger, Manz, Robert Bosch, Rockwood Lithium, SGL Carbon und Siemens mit den ersten Projekten.

Die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge steigt weltweit rasant. Damit steigt auch der Bedarf an Produktionskapazitäten und der Wettlauf um die besten Batterien ist in vollem Gange, sagt Prof. Dr. Werner Tillmetz, ZSW Vorstand und Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien in Ulm.

Die Forschungsplattform umfasst alles was zur seriennahen Herstellung automobiltauglicher Zellen benötigt wird: Eine Mischanlage zur Herstellung der Pasten, eine Beschichtungsanlage zur beidseitigen Beschichtung sowie einen Präzisionskalander für die Verdichtung und Kalibrierung der Elektroden. Es folgt eine vollautomatische Zellmontage und Zellformierung.

BREYER hat speziell für das Verdichten und Kalibrieren der Lithium-Ionen Zellen einen Präzisionskalander für ZSW entwickelt und in dieser Produktionskette integriert. Die komplette BREYER Kalanderanlage beinhaltet das Abwicklen des Beschichtungssubstrats, das Kalandrieren bzw. das Verdichten, Dickenmessung mittels Lasertechnologie sowie den Aufwickler für die hergestellten Elektroden.


Während des Kalandrierprozesses müssen notwendige Eigenschaften wie die Erhöhung der Energiedichte, optimierter Elektronentransport und verbesserter Kontakt zwischen den Partikeln  erreicht werden. Die erforderlichen extrem niedrigen Toleranzen im Kalandrierprozess sind eine Herausforderung für die Maschine selbst. Die jahrelange Erfahrung von BREYER auf dem Gebiet der Glättmaschinenherstellung für optische Folien und Platten, ermöglichte es, ein System zu entwickeln, das die hohen Anforderungen hinsichtlich der Präzision in der Elektroden bzw. Zellherstellung erfüllt.


Das präzise und zuverlässige Kalandersystem erlaubt extrem niedrige Dickentoleranzen. Mit der servohydraulischen Anpressung und den massiven, gehärteten Vollwalzen, werden die erforderlichen hohe Drücke, bzw. sehr hohen Linienlasten erreicht. Die Maschine ist mit einem Farb-Touchscreen zur Justierung und Bedienung ausgerüstet.


Die neue Generation dieser Glättmaschinen stellt einen weiteren Meilenstein in der Verbesserung der Lithium-Ionen Batterieherstellung dar.


Weitere Informationen zur Kalandertechnik von BREYER finden Sie hier.
TV Spot Einweihung ZSW


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